So klappt der Einstieg ins Triathlontraining nach der Saisonpause


27. September 2022

Tipps zum Trainingseinstieg nach deiner Saisonpause

Viele Triathleten machen den Fehler sich nach der Saison nicht ein paar Wochen eine Pause zu gönnen. Die Wettkämpfe sind vorbei, Ziele erreicht, neue Bestzeiten aufgestellt und die harte Arbeit hat sich gelohnt. Wer jetzt jedoch wieder zu früh mit dem Training beginnt, riskiert sogar Verletzungen. Genauso wichtig wie eine harte Wettkampfvorbereitung, ist eine entspannte Phase nach dem letzten Rennen. Denn genau diese Zeit hat große Bedeutung für unsere mentale und körperliche Gesundheit, welche jeden von uns im Wettkampf nochmal ein paar Prozent mehr herausholen lässt. Wenn du nur eine Sache aus diesem Blogartikel mitnimmst, dann dass es wichtig ist dir eine Pause zu genehmigen.

Warum macht eine Pause nach der Saison überhaupt Sinn?

Besonders für unsere mentale Verfassung ist eine entsprechende Auszeit von 4-6 Wochen sinnvoll. Die Erholung unseres Körpers beginnt im Kopf, dafür müssen wir mental fit und belastbar sein. Deine Muskulatur, Gelenke und Sehnen können dadurch wieder regenerieren. Eine Auszeit hilft wieder auf andere Gedanken zu kommen und gibt Kraft für neue Ideen. Da dein Körper durch die 12-18 Trainingsstunden in der Woche zusätzlichem Stress ausgesetzt ist, macht eine ausgiebige Trainingspause Sinn, um Verletzungen und ein mögliches „Ausbrennen“ zu vermeiden.

Wann sollte man eine Saisonpause einlegen?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach und lautet: das ist individuell. Nach dem letzten Wettkampf sollte man eine gewisse Zeit lang nicht an Sport denken und die Zeit für Erholung nutzen. Eine Saisonpause nach einem Saisonhighlight wie dem IRONMAN Frankfurt oder der Challenge Roth macht wenig Sinn, da man dann die schönste Phase verpasst und bereits relativ früh wieder ins Training einsteigt. Nach einem harten Rennen sollte man sich jedoch eine Pause von ca. 10-14 Tagen gönnen, bevor man wieder ins Training einsteigt.

Was sollte man in der Saisonpause machen?

Die Kernsportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen sollten erstmal in den Hintergrund rücken. In dieser Zeit bietet es sich an Randsportarten zu machen wie z.B. Tennis, Klettern oder Wandern. Um Stress abzubauen, bietet sich Yoga an. Es ist völlig in Ordnung ein paar Tage oder Wochen auch nichts zu tun und einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Während der Trainingspause sollte man seine Ernährung auch nicht komplett schleifen lassen, wie z.B. übermäßigen Alkoholkonsum.

Was muss ich nach meiner Saisonpause beim Einstieg ins Training beachten?

Schwimmen: Achte zu Beginn wenig auf deine Zeiten. Heißt: Vergleiche dich nicht mit deinen Bestzeiten kurz vorm Wettkampf. Lege besonderen Fokus auf deine Technik und Ausführung. Lege Wert darauf wieder ein Gefühl für’s Wasser zu bekommen.

Radfahren: Steige erstmal wieder langsam ein und fahre die ersten Einheiten ohne Wattmessung. Versuche eine möglichst hohe Trittfrequenz. Versuche deinen Puls möglichst ruhig zu halten.

Laufen: Versuche deine Lauf-Atem-Routine wieder zu finden. Bei den ersten Trainingseinheiten solltest du einfach wieder Spaß am Laufen finden.

Wie kann mich BESTZEIT nach meiner Saisonpause unterstützen?

Mit BESTZEIT kannst du wieder ganz entspannt ins Training einsteigen und nach deiner Saisonpause ganz einfach deine aktuellen Leistungsdaten (Salzbedarf, Schweißverlust, Kohlenhydratbedarf, VO2max, VLamax, Trainingsbereiche, …) ermitteln. Da sich deine Leistungsdaten bis zu deinem Hauptwettkampf verändern, ist es wichtig, dass du diese regelmäßig überprüfst, um bei deinen Rennen das für dich bestmögliche Ergebnis herauszuholen. Für deine Rennen erhältst du dann ein auf dich abgestimmtes Fueling & Pacing. Wie ein Fueling & Pacing für dich aussehen kann erfährst du hier.

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