Was passiert, wenn Dein Körper dehydriert ist


26. Januar 2022

Was passiert, wenn Dein Körper dehydriert ist

Wasser ist die Grundlage unseres Körpers. Während der menschliche Körper für bis zu 9 Wochen ohne feste Nahrung überleben könnte, wäre das Leben ohne Wasser auf ein Paar Tage beschränkt.

Wasser ist verantwortlich für die lebenswichtige Funktionen unseres Körpers. Es befindet sich in Körperzellen, ist ein Transportmedium für Sauerstoff, Nährstoffe und Hormone, ist ein Schutzpolster für unser Gehirn, Knochenmark und innere Organe. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle im Hauptmechanismus der Thermoregulation – dem Schwitzen. Es sichert die Funktion unserer Sinnesorgane und sorgt für die Aufrechterhaltung verschiedener Druckverhältnisse im Körper.

Die empfohlene Wasseraufnahmemenge über Getränke pro Tag liegt ungefähr bei 1,2 bis 1,5 Litern. Dieser Bedarf ist festgelegt durch den Energieumsatz, Temperatur, Salzverkehr, Proteinzufuhr und Gesundheitszustand. Unser Körper verliert täglich Wasser über unsere Haut, Atmung und Urinieren. Der Verlust über die Haut steigt mit der Schweißproduktion, die bei sportlicher Aktivität und hohen Temperaturen ansteigt.

Nicht nur Wasser sorgt für die Flüssigkeitszufuhr, auch feste Nahrung trägt dazu bei. Sie beinhaltet nicht nur Wasser, sondern es entsteht auch Oxidationswasser bei der Zersetzung.

Sport erhöht den Wasserbedarf, weil die Schweißproduktion aufgrund von thermoregulatorischen Vorgängen ansteigt. Der Körper muss einen Großteil der durch Muskelarbeit produzierter Energie über Schweiß an die Umgebung als Wärme abgeben.

Wenn der Körper nicht mit genügend Wasser versorgt ist, bleiben Substanzen, die normalerweise über den Urin abtransportiert werden (wie zum Beispiel Stickstoff aus den Proteinen) im Körper und können dort Schaden anrichten. Das Blut wird dickflüssiger und limitiert die Wärmeabgabe an die Umgebung, was zu einem Anstieg der Herzfrequenz und Körperkerntemperatur führt. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind die Folgen von Dehydration – die Muskelzellen können nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Besonders während dem Sport muss die verlorene Flüssigkeit substituiert werden. Dafür reines Wasser zu wählen ist aber keine gute Wahl. Ein weitverbreitetes Medium sind Sportgetränke, die mit Elektrolyten versetzt sind. Hierbei unterscheidet man drei Typen:

Es gibt hypotone Sportgetränke. Deren Teilchenkonzentration ist geringer als das Blut. Außerdem gibt es isotonische Sportgetränke, die dieselbe Konzentration wie Blut haben. Zuletzt gibt es noch hypertone Getränke, die eine geringere Teilchenkonzentration als Blut haben. Nachteil derer ist, dass sie zuerst dem Körper Flüssigkeit entziehen um ihre Konzentration im Mageninhalt zu verdünnen und dann im isotonischen Zustand ins Blut aufgenommen werden.

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